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Jahreskalender ZWIESEL 2017

 

Jahreskalender    "Zwiesel 2017" begleitet Gäste und Einheimische durchs neue Jahr

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Zwiesel kann mehr! - Grundsatzpapier

30.12.2013

Zwiesel kann mehr!

Die Entwicklung der Stadt Zwiesel - Grundsatzpapier zur Kommunalwahl 2014

Die geographische Lage Zwiesels bedingt zwei entscheidende Faktoren für die Entwicklung der Stadt.

Zum einen ist mit größeren Industrieansiedlungen nicht zu rechnen, da die dafür notwendigen Flächen ebenso wenig vorhanden sind, wie eine schnelle Verkehrsanbindung. Egal, wie man die Straßen ausbaut, die Lage anderer Gewerbe- und Industriegebiete entlang der Autobahnen ist ein für uns unerreichbarer Vorteil.

Zum anderen sind wir mit einer fantastischen, einmaligen Landschaft und mit guter Luft und sauberem Wasser gesegnet.

Zwiesel muss sich also auf seine Stärken besinnen und diese bestmöglich vermarkten.

Um Zwiesel fit für die Zukunft zu machen, reicht es nicht einzelne Aktionen und Events  zu veranstalten, so schön diese auch sein mögen,  sondern ein Gesamtkonzept muss erstellt werden. Hierzu gilt es Ziele zu formulieren, Wege zu finden und dann die jeweilige Finanzierung zu erstellen. Schon zu Beginn des Prozesses die Finanzierungskeule zu schwingen ist kontraproduktiv und hemmt die kreativen Prozesse. Natürlich muss man sich auch Gedanken um die Finanzierung machen und entsprechende Fördermaßnahmen ermitteln. Doch dies ist erst der zweite Schritt. Eine Bürgerbeteiligung und die Begleitung durch Fachleute sind unabdingbare Bausteine dieses Prozesses.

Die Attraktivität Zwiesels und der Fortbestand als Mittelzentrum muss auf mehreren Säulen ruhen:

Die Ansiedlung von Betrieben und der Erhalt der vorhandenen muss tatkräftig unterstützt werden. Günstiger Baugrund, Hilfe bei Behörden, Betreuung bei der Suche nach Fördermöglichkeiten müssen Pflichtaufgaben einer Stadt sein. Überregionale Bewerbung und Akquise von Firmen ist ein wichtiger Teil aktiver Wirtschaftsförderung. Die Stadt muss sich hier als Dienstleister verstehen, sowohl für die Bürgerinnen und Bürger, als auch für die Unternehmen.

Die Übernachtungszahlen müssen deutlich gesteigert werden, die Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald ist als Chance zu begreifen.

GEMEINSAM SIND WIR STARK Eingebunden in einer regen Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden muss Zwiesel eine Führungsrolle übernehmen. Als größte Gemeinde muss Zwiesel vorangehen.

Die Region muss sich breit aufstellen. Aktiv- und Erlebnisurlaub liegen im Trend. Das Radwegenetz und die Wanderwege müssen ebenso beworben und gepflegt werden, wie das Loipennetz. Die Zwiesler Spinne als Verkehrsknoten ist idealer Startpunkt für umweltfreundliches Reisen. Hier ist Zwiesel der wichtigste Ort im Bayerwald. E-bikes für Urlauber und eine guter ÖPNV sind Selbstverständlichkeiten für den Urlaubsgast der Zukunft. Der angestrebte Stundentakt kann langfristig ein wichtiger Baustein des Tourismuskonzeptes sein

Saunalandschaft und Wellnessangebote sind heute Standards einer Urlaubsdestination, Zwiesel muss hier mithalten können. Gute Gastronomie und Beherbergungsbetriebe sind unabdingbar für qualitativen Tourismus. Mit den richtigen Partnern kann hier viel erreicht werden. Der Erfolg des Arber-Ferienparks ist ein Beispiel dafür.

Auch ein kulturelles Angebot sowohl für Urlauber als auch für Einheimische ist unverzichtbar. Kulturreisen werden immer beliebter, vebunden mit regionaler Kulinarik kann dies ein weiterer pluspunkt sein. Wichtig ist hier einen Qualitätsstandard zu generieren, Massenveranstaltungen und Mainstream-Events machen eine Stadt austauschbar.

Wichtig ist Authentizität. Echte Traditionen, echtes Brauchtum pflegen! Keine künstlichen Bavarica und Pseudotraditionalismus. Der Urlaubsgast entlarvt dies sofort als Nepp; die Aktionen müssen glaubhaft sein. Der Erfolg einer Veranstaltung, wie das Maibaumaufstellen zeigt dies sehr deutlich.

Ketegorisierung über Qualitätslabels helfen bei  der Bewerbung und bieten Anreize für Weiterbildungsmaßnahmen in den Betrieben.

Zwiesel muss seinen Namen als Glashauptstadt behaupten und nach außen tragen.  Es gibt wohl weltweit keine Region, in der soviel Glaskompetenz auch und vor allem in Bevölkerung vorhanden ist. Zwiesel ist hier  mindestens auf Augenhöhe mit Städten wie Murano bei Venedig. Die Glasfachschule, das Zwiesler Kölbl und die internationalen Ausstellungen sind eine guter Grundstock. Heimische Glaskunst muss gefördert und beworben werden.

Warum nicht eine kommunale Glashütte errichten, wo regionale und internationale Künstler für einige Zeit arbeiten dürfen. In anschließend stattfindenden Werkschauen werden die Arbeiten ausgestellt, die Stadt ist an den Erlösen beteiligt und macht sich einen Namen als Förderer der Kunst.

Wenn es jemals ein Alleinstellungsmerkmal der Stadt Zwiesel gegeben hat, dann ist das Glas.

Zwiesel als Schulstandort ist attraktiv für Familien. Die hervorragende gesundheitliche Versorgung ist ein weiteres Argument. Hier muss mit familienfreundlichen Maßnahmen weiter für die Ansiedlung von Familien geworben werden. Der Erhalt des Krankenhauses muss engagiert gefördert werden.

Zwiesel bietet beste Bedingungen für Familien. Kita und Kindergartenplätze sind ebenso vorhanden, wie Mittagsbetreuung, Schulen, Kirchen und ein reges Vereinsleben mit aktiver Jugendarbeit.

Der Feuerwehrhaus-Neubau ist nicht nur eine Pflichtaufgabe sondern es gibt auch einen breiten Konsens über alle Bevölkerungsschichten. Eine solide und dem Bedarf angepasste Finanzierung muss erstellt werden; um nicht die gleichen Fehler zu machen, wie andere Gemeinden, sollten Excursionen der Entscheider und Fachleute zu anderen Beispielbauten unternommen werden.

 

All dies muss in einer Grunddsatzdiskussion ergebnisoffen diskutiert werden. Erst wenn die Gesamtplanung steht, kann man über Themen wie Verkehrskonzepte, Stadtplatzumbau und ähnliches nachdenken.

 

Zusammenfassend muss man eines feststellen und dies mag als grundsätzliche Wahlaussage gelten:

 

Zwiesel kann mehr

Mehr Innovation

Mehr Phantasie

Mehr Engagement.

Wenn alle zusammenhalten, alte Kontroversen hinter sich gelassen werden und wir uns auf das besinnen, was wir können, dann kann Zwiesel wieder zu dem werden, was es einst war:

Die stolze Metropole des Bayerischen Waldes!

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