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Verkehrsinfrastruktur

Im Landkreis Regen und vor allem im Zwieseler Winkel fühlen sich viele Bürger verkehrsmäßig links liegen gelassen, abgeschnitten vom gut ausgebauten überregionalen Straßennetz. Positive Nachrichten zum Ausbau der B 11 konnte jetzt Baudirektor Robert Wufka bei der Verkehrskonferenz in Zwiesel verkünden: 2013 kommt die dritte Spur am Marcher Berg und 2015 die Ortsumgehung Schweinhütt. Von Seiten der Politik gab es darüber hinaus ein deutliches Bekenntnis zum Zubringer Hangenleithen. "Wir wollen diese Straße haben", sagte Landrat Michael Adam. Auf Initiative der Zwieseler Fraktionsvorsitzenden Toni Fischer (CSU) und Hans-Peter Marx (FW) hat MdB Ernst Hinsken Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Behörden zu einem Gespräch zur Anbindung des Zwieseler Winkel an das überörtliche Verkehrsnetz ins Hotel "Zur Waldbahn" eingeladen. "Die Straßen sind die Lebensadern der Wirtschaft. Handel und Gewerbe sind existenziell darauf angewiesen, dass der Verkehr mit Gütern und Personen reibungslos funktioniert", sagte MdB Ernst Hinsken zur Einleitung. "Zwiesel liegt am Ende der Republik, wir brauchen eine bessere Anbindung. Damit sich in dieser Sache endlich etwas tut, müssen wir über die Parteien hinweg alle an einem Strang ziehen", schwor Hinsken die kommunalen Politiker ein. Gefordert wird der Ausbau der B 11 und der Zubringer Hangenleithen schon seit mehr als 20 Jahren. "Jetzt müssen endlich Taten folgen", meinte Hinsken.

Bisher kaum baulicher Fortschritt auf der B 11

Im Bundeshaushalt stehen für den Straßenbau in diesem Jahr 5,4 Milliarden Euro zur Verfügung, daß sind 600 Millionen mehr als geplant. Von diesen Straßenbaumitteln werden 570 Millionen in Bayern eingesetzt. 93 Millionen fallen dem staatlichen Bauamt Passau für den Straßenausbau zu. "Das ist eine Rekordhöhe, damit können wir viel eereichen", sagte Amtsleiter Wuffka. Im Vergleich der drei großen Verkehrsachsen B 20, B11und B 12 hat die Bundesstraße 11 zwischen Deggendorf und Zwiesel in den letzten Jahren die geringsten baulichen Fortschritte erfahren, wie Wuffka zugab. 1995 erfolgte die Verbreiterung bei Grafling und 2010 der Bau der dritten Spur beim Stausee Regen. "Das ist uns allen zu wenig, wir wollen aufholen, aber manchmal fehlt auch die Akzeptanz in der Bevölkerung un in den Gemeindeparlamenten" sagt Wufka. Hinzu kämen die oft schwierigen Geländebedingungen im Bayerischen Waldund der Kosten-Nutzen-Faktor, der beispielsweise in Oberbayern sehr viel höher sei. "Aber am Geld liegr es nicht, die Finanzierung unserer Planungen ist gesichert", so der Bauamts-Chef.

Landrat Michael Adam zeigte sich erfreut , dass die Ortsumgehung Schweinhütt jetzt am laufen sei und der Marcher Berg kurz vor dem Baubeginn stehe. Deutliche Worte sprach der Landrat zu den Verzögerungen bei der Ortsumgehung Rumannsfelden: " Das icst kein Projekt zum Amüsement des Marktrates. Dieser Abschnitt der B 11 ist für die Erschließung des gesamten Landkreises notwendig." Ebenso deutlich sprach sich der Landrat für den Zubringer Hangenleithen aus; "Wir brauchen diese zweite Achse." Dem stimmten die anwesenden Bürgermeister zu. Der Planfeststellungsbeschluss für die dazu notwendige Ortsumgehung Rinchnach sei am laufen, zur Ortsumgehung Kirchberg gebe es mehrere Klagen, die allerdings durch Gespräche ausgeräumt werden sollen, informierte Robert Wufka.

Umhehung Eisenstein wieder im Gespräch

Für eine Ortsumgehung von Bayer. Eisenstein sieht  das Bauamt momentan keinen großen Bedarf, "weil die Weiterführung auf tschechischer Seite nicht gewährleistet ist", so Wuffka. "In Tschechien gibt es da auch andere Meinungen", sagte Toni Fischer. Die Zwieseler Stadtvertreter forderten deshalb ein gemeinsames Gespräch mit tschechischen Vertretern, denn: "Berlin sagt, Prag will nicht und Prag sagt, Berlin will nicht". Landrat Adam und MdB Ernst Hinsken wollen sich um einen Gesprächstermin bemühen. Nach zweistündiger intensiven Diskussion waren sich die Gesprächsteilnehmer einig, den Zubringret Hangenleithen mit voller Kraft zu unterstützen und voranzubringen. 

Die Zwieseler Umgehungsstraße führen viele Politiker als Paradebeispiel für weitsichtigen Straßenbau an. Bei der Verwirklichung in den Achtzigerjahren gab es viele Gegner, heute ist die Straße nicht mehr wegzudenken.     

Siehe auch hier: Presse 2012


Resolution vom 08.04.2010

Resolution_Stadtrats-Beschluss.doc - Originalauszug aus dem Sitzungsbuch des Stadtrats

 

Die Resolution im Wortlaut:

 

Der Stadtrat beschließt nachfolgende Resolution:

 

Resolution

 

zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur des Landkreises Regen (Zwieseler Winkel)

 

Ein gut funktionierendes Straßen- und Eisenbahnnetz ist sowohl für die Wirtschaft als auch für den Tourismus unserer Region von lebenswichtiger Bedeutung. Bis zur politischen Wende in Europa war diese Region direkt angrenzend an den sogenannten „Eisernen Vorhang“. Eine gute Anbindung an die Wirtschaftszentren in Bayern war wegen der Randlage nicht vorhanden.

 

Nach nunmehr 20 Jahren sind keine grundlegenden Verbesserungen in Bezug auf die Verkehrsverbindungen eingetreten. Die Be-ziehungen der Menschen hüben und drüben des ehemaligen Eiser-nen Vorhanges zu fördern, ist eine der zentralen Aufgaben der EU. Ein Zusammenwachsen wird aber gerade im östlichen Bereich durch fehlende oder schlechte Verkehrsverbindungen sehr er-schwert. Die Hauptverbindungsachse straßenseitig ist die Europa-straße 53 von München nach Pilsen, die von München bis Deg-gendorf auf der Autobahn A 92 verläuft. Von Deggendorf bis zur Staatsgrenze in Bayerisch Eisenstein ist dies die Bundesstraße 11. In Teilbereichen dieses Streckenabschnittes wird der Ausbauzu-stand nicht einmal dem einer Staatsstraße gerecht.

 

Die Bahnstrecke Landshut – Plattling (ICE-Knoten) – Zwiesel – Bayerisch Eisenstein – Klattau – Pilsen stellt die kürzeste und landschaftlich sehr reizvolle Verbindung zwischen München und Prag dar. Gerade im Hinblick auf den Tourismus und damit auch im Zusammenhang mit den grenzüberschreitenden Nationalparken ist ein Ausbau dieser Strecke dringendst erforderlich (Verweis auf die Drucksache des Deutschen Bundestages 13/9366 vom 08.12.1997).

 

 

Aus diesen Gründen ergehen an den Freistaat Bayern und an den Bund folgende Forderungen:

 

  1. Straßenbau

 

a)      Um den Anforderungen einer Europastraßenverbindung von München über Deggendorf nach Pilsen mit Fortsetzung nach Prag gerecht zu werden, muss der umgehende Ausbau der Bundesstraße 11 (E53) von Grafling über Ruhmannsfelden und Patersdorf zur Bundesstraße 85 er-folgen.

b)      Ebenso muss der Ausbau der Bundesstraße 85 zwischen Patersdorf und Regen mit Entschärfung des sogenannten Marcher Berges forciert werden.

c)      Der heuer beginnende Ausbau der Bundesstraße 11 bei Schweinhütt mit geplanter Ortsumgehung Schweinhütt ist bis zum Anschluss an die Umgehung Zwiesel zügig wei-terzuführen.

d)      Der Bau der Ortsumgehung Ludwigsthal ist dringend erforderlich.

e)      Zur Schaffung einer zweiten Hauptstraßenachse aus dem Donauraum über die Bundesstraße 533 (Hengersberg – Hangenleithen – Kirchberg – Zwiesel) mit Anschluss an die B 11 bei Dreieck ist dringender Planungsbedarf gebo-ten. Die Baumaßnahme ist mit oberster Priorität in die Dringlichkeitsliste aufzunehmen.

f)       Mit dem Bau der Ortsumgehung Auerbach im Zuge der Bundesstraße 533 ist umgehend zu beginnen.

g)      Der Ausbau bzw. die Verlegung  der Staatsstraße von Zwiesel nach Langdorf muss schnellstmöglich in Angriff genommen werden.

 

  1. Bahnverbindung

 

Dem Ausbau und der Elektrifizierung der Bahnstrecke Platt-ling – Bayerisch Eisenstein, mit dem Ziel einer Personenzug-verbindung von München nach Prag (ICE Anschluss in Platt-ling vorhanden) ist oberste Priorität einzuräumen. Die Tsche-chischen Staatsbahnen haben die Elektrifizierung der Strecke Klattau – Staatsgrenze Bayerisch Eisenstein für 2011 be-schlossen, die Strecke Prag –Klattau ist seit 1996 auf Elektrobetrieb umgestellt.

Daraus ergäbe sich eine wesentlich bessere Vermarktungsmöglichkeit im Tourismus, insbesondere im Zusammenhang mit den grenzüberschreitenden Nationalparken Bayern und Böhmen 

 

 

 Beschluß vom 08.04.2010

 

Angenommen mit 20:2 Stimmen

 

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