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Fernwärme

Fernwärmeversorgung der Stadtwerke Zwiesel

Mit erheblichem baulichem und finanziellem Aufwand ist in den vergangenen Jahren in Zwiesel ein Fernwärmenetz geschaffen worden.
Aus mehreren Gründen wurde die ursprüngliche Planung bisher nur teilweise umgesetzt. U. a. haben sich mittlerweile die damals zugrunde gelegten Rahmenbedingungen geändert.

In der öffentlichen Diskussion herrscht rege Verwirrung, welche Faktoren und Argumente zutreffen, wie der aktuelle Stand ist und was weiter zu tun ist, um die Fernwärmeversorgung nach dem schwierigen Start doch noch zu einem Erfolg für die Stadt Zwiesel werden zu lassen.

Um hier etwas Klarheit zu schaffen finden Sie nachfolgend zusammengefasst die wichtigsten Rahmendaten auf dem aktuellen Stand:

  • Die Fernwärmeversorgung der Stadt wird aktuell nicht, wie ursprünglich geplant, durch ein separates Biomasseheizwerk, sondern durch das im ZEB vorhandene Blockheizkraftwerk (BHKW) betrieben. Dieses wird mit Erdgas befeuert.
  • In der Diskussion befinden sich ein Weiterbetrieb mit dem vorhandenen BHKW, der Neubau eines Biomasseheizwerks (entsprechdend dem ursprünglichen Plan), sowie eine Einspeisung von Wärme durch die Firmen Keilhofer und Zwiesel Kristallglas AG
  • Das BHKW ist im Betriebszeitraum März bis Oktober mit den derzeitigen Abnehmern wirtschaftlich und ausreichend
  • Das BHKW ist umso wirtschaftlicher je länger die Laufzeiten sind. Die Wirtschaftlichkeit des BHKW ist jedoch abhängig von der Entwicklung des Erdgaspreises.
  • Das BHKW (Baujahr 1999) wird aufgrund der zu erwartenden Lebensdauer in den nächsten Jahren ersetzt werden müssen. Abhängig von den künftigen Betriebsstunden ist von einer Restlaufzeit von etwa 10 Jahren auszugehen (je nach Beanspruchung + / - 5 Jahre). 
  • Bei  weiteren Anschlussnehmern und Netzausbau wäre ein Biomasseheizwerk mit der entsprechenden Auslastung sicher wirtschaftlich
  • Es sind potentielle Anschlussnehmer vorhanden
  • Die Firma Keilhofer kann, vor allen Dingen nach der Erweiterung, in Kürze die Versorgung sicherstellen, entscheidend wird hier der Preis sein
  • Die Firma Zwiesel Kristallglas AG hat in den Sommermonaten Wärmemengen im Überfluss, technisch kann der Anschluss sehr bald realisiert werden. Die Kristallglas AG arbeitet derzeit mit Hochdruck an einer möglichen Wärmeinspeisung auch in den Wintermonaten, dazu sind umfangreiche Umbauten und Änderungen im Energiemanagement des Unternehmens erforderlich. Auch bei einer Wärmeeinspeisung durch die  Firma Kristallglas AG wird der Bezugspreis die entscheidende Rolle spielen
  • Bei der Betrachtung einer Einspeisung mittels Biomasseheizwerk durch die Stadtwerke wird auch der Einsatz einer kleinen Lösung, z. B. Container überlegt

Stand: 31.07.2012