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Jahreskalender ZWIESEL 2017

 

Jahreskalender    "Zwiesel 2017" begleitet Gäste und Einheimische durchs neue Jahr

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Berichte-Archiv 2011

Auf dieser Seite finden Sie ältere Pressemitteilungen und -berichte.

Aktuelle Presse finden Sie unter Berichte 2013


Seniorenfahrt am 25.11.2011


Steilvorlage vom Zukunftsrat für die Freien Wähler

Aiwanger zum ländlichen Raum: CSU hat geschlafen - 1500 Besucher in Deggendorf

Deggendorf. "Unterschreiben Sie gegen den Zukunftsrat." Mit dieser Auforderung wurden die Besucher in der großen Deggendorfer Stadthalle zur Aschermittwochs-Kundgebung der Freien Wähler begrüßt. Das umstrittene Zukunftsrats-Gutachten war natürliche eine Steilvorlage. Die Entwicklungen des ländlichen Raums war für die Freien Wähler schon in den vergangenen Jahren stets ein großes Thema, von der Diskussion der letzten Wochen sah sich Landeschef Hubert Aiwanger nun bestätigt. Schon die Tatsache, dass  Ministerpräsident Horst Seehofer für den Aschermittwoch eine "große Enthüllungsstory" zum ländlichen Raum veranstalten müsse, "zeigt dass sie die letzten Jahre geschlafen haben". Der ländliche Raum bekommt von der CSU nicht die Aufmerksamkeit, die er benötigen würde. "Wir wollen nicht, dass der Bayerische Wald irgendwann menschenleer und nur noch Aufmarschgebiet für Borkenkäfer, Wolf und Luchs ist. Die Freien Wähler sehen sich als die eigentlichen Ideengeber für eine zukunftsfähige bürgerliche Politik. Aiwanger: "Die Leistungsträger der Gesellschaft, die ganz normalen Menschen brauche einen verlässlichen Partner. Wir sind dabei, diese Rolle zu übernehmen. Aiwanger warf der CSU vor, mit der Islam-Debatte ein Ablenkungsmanöver zu veranstalten. Aussagen zur Geschichte seien ohne Wert für die Gegenwart. Tatsache sei, dass fünf Millionen Muslime in Deutschland leben. Grundsätzlich gelte: "Religion ist Privatsache, aber wir bestehen auf einer freiheitlich-demokratischen  Grundordnung unter Wahrung der Menschenrechte."  Wenn unter dem Vorwand der Religion Zwangsheirat, Ehrenmord oder die Unterdrückung der Frau begründet werde, dann sei Schluss mit Toleranz. Eröffnet hatte die Kundgebung der FW-Vertreter im Landesbank-Untersuchungsausschuss, Bernhard Pohl. Er urteilte, Ursache des Milliarden-Debakels sei der "Größenwahn von Edmund Stoiber, seines Kabinetts und der CSU, die geglaubt hätten, mit der Zwei-Drittel-Mehrheit alles machen zu können. Das hat Bayern an den Rand des Abgrunds gebracht"  Nach Pohl sollte die Schlagersängerin und FW-Abgeordnete Claudia Jung über die Familien- und Bildungspolitik sprechen. Sie kalauerte sich weitgehend inhaltsfrei, aber durchaus unterhaltsam durch die politische Landschaft: "Wir sind die Freien Wähler, die FDP ist bald wählerfrei." Die Freien  Wähler erhoben den Anspruch mit 1500 Besuchern die klare Nummer zwei am Aschermittwoch zu sein.  


Freie Wähler zu Gast bei ihrer Landtagsfraktion


Regen. Trotz der schlechten Umfrageergebnisse für die Freien Wähler im bayerischen Landtag ließ es sich eine starke Abordnung des Kreisverbandes der Freien und Unabhängigen Wähler im Landkreis Regen nicht nehmen, zum Neujahrsempfang der FW - Landtagsfraktion ins Maximilianeum nach München zu reisen und der Fraktion den Rücken zu stärken. Im persönlichen Gespräch mit den Abgeordneten konnten dabei auch örtliche Probleme angesprochen werden. Mit dem FW-Fraktionsvorsitzenden Hubert Aiwanger ( 4.v.l.) waren sich 3. Landrat Heinrich Schmidt (3.v.l.) und Zwiesels amtierender Bürgermeister Eberhard Kreuzer ( 5.v.l.) einig, dass der kommunale Finanzausgleich in Bayern schnellstmöglich deutlich erhöht werden muss, wenn die Städte und Gemeinden lebensfähig bleiben sollen. Gemeinderat Josef Ebnet aus Patersdorf (links) und 2. Bürgermeister Sepp Artmann aus Zachenberg (2.v.l.) betonten die Wichtigkeit der Förderung des ländlichen Raumes mit den staatlichen Mitteln der Dorferneuerung und Flurbereinigung. Kleinere Gemeinden seien darauf angewiesen, dass hier nicht gekürzt werde. Das gleiche forderte Stadtrat Hans-Peter Marx (rechts) aus Zwiesel bezüglich der Verkehrserschließung. Gerade im südlichen Landkreis bestehe in Punkto Straßenerschließung erheblicher Nachholbedarf. Hubert Aiwanger kündigte an, dass die Landtagsfraktion eine starke Erhöhung der Ausgaben für den Staatsstraßenausbau fordern werde.  

- bb/Foto: Freie Wähler

Von links: Josef Ebnet, Josef Artmann, Heinrich Schmidt, MdL Hubert Aiwanger, Eberhard Kreuzer, Hans-Peter Marx

MdL Aiwanger: Bürger muss im Mittelpunkt der Politik stehen

Politik soll auf die Bürger hören, betont Hubert Aiwanger. (Foto: FW)

Dreikönigstreffen: FW kritisieren Seehofer -FDP fordert Anerkennung

Bogenberg/Ergolding. Schlüssige Politik, von unten nach oben, forderte MdL Hubert Aiwanger beim Dreikönigstreffen der Freien Wähler in Ergolding, der Bürger müsse in den Mittelpunkt der Politik gerückt werden, dafür stehe die FW. Ministerpräsident Horst Seehofer kritisierte der FW-Landesvorsitzende heftig: Seehofer habe bei der Aufklärung der Vorkommnisse um die BayernLB versagt und würde sich mit seiner Haushaltspolitik nicht um die Zukunft des Freistaats kümmern.
Großprojekte wie die dritte Startbahn am Münchner Flughafen sollten dem Ausbau des Straßennetzes in Bayern weichen, forderte Aiwanger. Die Bundesstraßen B 20 und B 85 müssten dringend dreispurig ausgebaut, die A 92 saniert werden. „Bayern hat bundesweit die schlechtesten Staatsstraßen, weil unbedingt ein ausgeglichener Haushalt präsentiert werden muss. Was dann in 20 Jahren auf Grund der heutigen Versäumnisse investiert werden muss, ist Seehofer egal“, meinte der 39-Jährige.
Stellung bezog Aiwanger in der aktuellen Debatte um die Hausärzteversorgung: „Die Politik hat die Pflicht, die Gesundheitsversorgung bayernweit sicherzustellen. Dafür ist der Hausarzt unersetzlich.“ Und dafür will sich der MdL einsetzen.
Ebenfalls als unverzichtbar stufte der 39-Jährige die Abschaltung des Kernkraftwerks Isar1 ein. Zudem forderte er ein Festhalten am Atomausstieg bis 2023 und den Ausbau von Photovoltaik, Hack-schnitzeltechnik und Windkraft - dabei sollte die Politik auf die Bürger hören, nicht auf „irgendwelche Gutachten“.
Als einen Selbstbedienungsladen stempelte Aiwanger die BayernLB ab, ein teilweise kriminelles Netzwerk, wie die Verhaftung von Ex-BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky bestätige. Die Landesbank sei Symbol für die CSU-Vetternwirtschaft, kritisierte der Landtagsabgeordnete.


MdL Fischer stärkt Westerwelle den Rücken


Während in Stuttgart Außenminister und FDP-Vorsitzender Guido Westerwelle um seine Führungsposition kämpfte, versuchte der niederbayerische Bezirksvorsitzende MdL Andreas Fischer eine Debatte um die Parteispitze zu beenden: „Im reißenden Strom kann man nicht die Pferde wechseln“, stärkte er Westerwelle den Rücken. Fischer forderte Geschlossenheit bis zum Bundesparteitag im Mai 2011. Unterdessen sagte MdB Dr. Max Stadler, dass die Leistungen der Partei nicht ausreichend anerkannt werden: So seien die Liberalen u.a. treibende Kraft bei der Abschaffung der Wehrpflicht gewesen. - pnp


Presse 2010

Zwieseler Bahnhof war Thema in München

Arbeitskreis Verkehr der Freien Wähler tagte im Maximilianeum - Bekenntnis zum Schienenverkehr gefordert

Zwiesel. Mitglieder der FW-Landtagsfraktion haben mit dem Landesarbeitskreis Verkehr der Freien Wähler im Maximilianeum über zentrale Fragestellungen der Verkehrspolitik diskutiert. AK-Sprecher Hans-Peter Marx brachte dabei die für ihn nach wie vor unbefriedigenden Zustände am Zwieseler Bahnhof zur Sprache.
Themen rund um den Straßenverkehr standen allerdings im Mittelpunkt des Gesprächs. Vor dem Hintergrund des jüngst veröffentlichten Berichts des Obersten Rechnungshofs sprachen die Beteiligten über Zukunftsstrategien im Straßenbau in Zeiten knapper Haushaltsmittel. Man dürfe die bestehende Infrastruktur nicht verkommen lassen, sondern müsse viel mehr von Prestige-Neubauten Abstand nehmen, um bestehende Trassierungen erhalten und sparsam ausbauen zu können, so der Tenor. Um dies zu erreichen, forderten die Teilnehmer klare Prioritäten und geeignete Finanzierungskonzepte ein.
Die Verkehrssicherheit war ein weiteres Thema. Gerade wegen des prognostizierten Zuwachses im Lkw-Verkehr müssten Maßnahmen ergriffen werden, um die Verkehre weiterhin sicher, schnell und komfortabel abwickeln zu können. Den wachsenden Transportvolumina könne man bereits heute kaum mehr gerecht werden und steuere ohne neue Verkehrskonzepte und kraftvolle Anstrengungen direkt auf einen Verkehrskollaps zu, so der Arbeitskreis.
Darüber hinaus standen auch grundsätzliche Fragen des Schienenverkehrs im Vordergrund. Von allen politischen Akteuren wurde ein klares Bekenntnis zum Schienenverkehr gefordert, um gerade im ländlichen Raum positive Impulse zu setzen.
Arbeitskreis-Sprecher Hans-Peter Marx nahm die Situation am Bahnhof Zwiesel zum Anlass für heftige Kritik an der Bahn. Sie sei durch Missmanagement und das „Zuständigkeits-Chaos“ nicht mehr in der Lage, ihren Auftrag zu erfüllen. Ganz konkret wurde auch die „Salamitaktik“ beim Ausbau der Strecke München-Mühldorf-Freilassing kritisiert. Es sei inakzeptabel, dass gerade ein bayerischer Bundesverkehrsminister keine entscheidenden Impulse für die Strecke setzen könne und damit einer ganzen Wirtschaftsregion schade, hieß es.
Die Mitglieder des Arbeitskreises wurden von den Landtagsabgeordneten gebeten, bayernweit weitere Beispiele des nicht funktionierenden Bahnapparates aufzugreifen und der Landtagsfraktion Bericht zu erstatten.  - bbz

PNP vom 17.12.2010

Fragen der Verkehrspolitik haben diskutiert (v. li.): MdL Jutta Widmann, Sigmund Schestak, Herbert Uhl, Ernst Dannapfel, AK-Sprecher Hans-Peter Marx, MdL Hubert Aiwanger, Peter Huber, Ottmar Parsche, MdL Thorsten Glauber, MdL Alexander Muthmann und die beiden Referenten der Landtagsfraktion. (Foto: FW)

Gefahrenzone Bahnhof

Auf dem Gelände gibt es sogar offene Kanalschächte - Bemühungen der Politik bisher ohne Erfolg


Von Christina Hackl

Zwiesel. Es gleicht allmählich einer unendlichen Geschichte: Bei der Schneekatastrophe 2006 wurde das Vordach des Zwieseler Bahnhofs zerstört. Bis heute warten Bahnreisende vergeblich darauf, dass es erneuert wird - und sie werden sich wohl noch weiter in Geduld üben müssen. Genauso wie die Verantwortlichen der Stadt, die darauf warten, dass endlich das teilweise verwahrloste Umfeld des Bahnhofs wieder auf Vordermann gebracht wird. Dabei geht es nicht nur um den optischen Eindruck, es lauern hier echte Gefahren.
Wie berichtet, engagiert sich Stadtrat Hans-Peter Marx seit rund zwei Jahren für ein neues Vordach und Verbesserungen im Bahnhofs-Umfeld. Nachdem seine Bemühungen bisher im Sande verlaufen sind, hat er Landespolitiker eingeschaltet. Minister Helmut Brunner hat daraufhin den Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn AG für den Freistaat Bayern, Klaus-Dieter Josel, gebeten, sich der Sache persönlich anzunehmen. Mittlerweile hat Josel dem Minister geantwortet: „Aufgrund der fehlenden Finanzierung kann ein neues Vordach im Bahnhof Zwiesel derzeit aus wirtschaftlichen Gründen leider nicht erstellt werden“, heißt es in dem Schreiben, das auch dem Bayerwald-Boten vorliegt.
Was die Zustände im Umfeld des Bahnhofes angeht, betont der bayerische Bahnchef, dass verschiedene Arbeiten noch nicht ausgeführt werden konnten, „da unter anderem die hierfür erforderlichen Gerätschaften bislang noch nicht zur Verfügung standen“. Das mittlerweile verfallene ehemalige Wiegehäuschen sei bereits für einen Rückbau „angemeldet“. Allerdings sei der Rückbau in einem Ausschreibungsverfahren nicht berücksichtigt worden. „Derzeit gehen wir von einem Rückbau frühestens im vierten Quartal 2011 aus.“
Im Bereich des ehemaligen Verladeplatzes liegt Baumaterial wie Schienen und Betonschwellen herum. „Zur Optimierung der Lagerfläche finden im dritten Quartal 2011 in Zwiesel Arbeiten statt, in deren Zusammenhang dieser noch offene Punkt erledigt werden kann.“ Die kaputte Umzäunung um den Gastank und die herumliegenden Kabelreste auf dem ehemaligen Verladeplatz sollen bis zur Kalenderwoche 50, also bis Mitte Dezember 2010, beseitigt werden.
Hans-Peter Marx war fassungslos, als er die Antwort Josels gelesen hat. „Das ist eine Unverschämtheit. Die Bahn ist nicht mehr Herr der Dinge“, schimpft der Stadtrat. „Ich weiß nicht, was die Bahn für Gerätschaften braucht, um ihren Bahnhof aufzuräumen. Mit ein paar Mann wäre das in wenigen Tagen erledigt. Außerdem ist es schon komisch, dass sich ein Konzern wie die Bahn anscheinend nicht einmal ein einfaches Vordach leisten kann.“
Besonders eines macht Marx Sorgen: Es geht um die Straße im Anschluss an die ehemalige Güterabfertigung, die parallel zur Lagerstraße verläuft. Dort gibt es einen vollkommen ungesicherten offenen Schacht. Ein paar Meter weiter ist ein weiterer Schacht notdürftig mit Bahnschwellen abgedeckt worden.
Obwohl es sich hier um ein Gelände im Eigentum der Bahn handelt, ist es frei zugänglich und befahrbar. Nichts weist auf die Gefahren hin. Eine untragbare Situation, schimpft Marx: „Da besteht höchste Unfallgefahr, man stelle sich nur vor, ein Mensch tritt in den offenen Kanalschacht. Da muss sofort etwas unternommen werden“, fordert er. Marx kündigt an, noch einmal zu versuchen, einen zuständigen Bahnmitarbeiter diesbezüglich zu kontaktieren. Gelingt das auf die Schnelle nicht, müsse vielleicht sogar die Stadt eingreifen. So wie es bereits beim Wildwuchs auf dem Bahngrundstück der Fall war. Den habe jüngst der städtische Bauhof entfernt, um wieder ein halbwegs geordnetes Erscheinungsbild herzustellen.
Trotz dieser erneuten Rückschläge ist auch MdL Bernd Sibler nach einem Ortstermin in Zwiesel (wir berichteten) weiter in der Angelegenheit aktiv. Auch er hat Klaus-Dieter Josel in einem Brief erneut die Problematik geschildert. Außerdem hat Sibler jetzt auch die Bundespolitik eingeschaltet und Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer gebeten, sich der Sache anzunehmen. Fortsetzung folgt . . .

Vollkommen ungesichert ist dieser offene Kanalschacht auf dem Bahngelände neben der Lagerstraße. „Da muss sofort etwas unternommen werden“, fordert Stadtrat Hans-Peter Marx. (Foto: Hackl)

Bahnhof wird zum Dauerärgernis

 Fehlendes Vordach, verwahrlostes Umfeld: Seit zwei Jahren tut sich nichts - Landespolitiker eingeschaltet

Zwiesel. „Da könnte man schon verzweifeln“, sagt Stadtrat Hans-Peter Marx (FW), als er auf die Fassade des Zwieseler Bahnhofs blickt. Neue Fenster aus weißem Plastik, an deren Rahmen der Montageschaum sichtbar ist. Eine hochmoderne Eingangstür wurde in das historische Gemäuer eingesetzt. Mit Denkmalschutz kann das seiner Ansicht nach nichts zu tun haben. „Auf das bei der Schneekatastrophe 2006 zerstörte, zum Bahnhofsensemble gehörende Vordach dagegen warten wir immer noch vergeblich“, ärgert sich Marx.
Seit zwei Jahren kämpft der Stadtrat darum, dass das Bahnhofsgebäude wieder vervollständigt wird. „Die Deutsche Bahn als Grundstückseigentümer hat angeblich bereits eine Planung für das Vordach fertig, aber das Landesdenkmalamt spielt nicht mit“, so Marx. Auch die zunehmende Verwahrlosung des Bahnhofs-Umfeldes ist Marx ein Dorn im Auge, „schließlich ist Zwiesel eine Tourismusstadt und ein Hauptknotenpunkt.“
Um endlich Bewegung in die Sache zu bringen, hat Marx Kontakt zu mehreren Landespolitikern aufgenommen. Staatsminister Helmut Brunner (CSU) hat sich daraufhin mit dem Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn AG, Klaus-Dieter Josel, in Verbindung gesetzt. „Ich habe ihm die Situation geschildert und ihn gebeten, sich persönlich der Anliegen anzunehmen“, heißt es in einem Schreiben Brunners an Marx von Ende September. Auch MdL Alexander Muthmann (FW) wurde von Marx in die Angelegenheit eingeschaltet.
Am vergangenen Freitag hat sich schließlich auch MdL Bernd Sibler (CSU) vor Ort ein Bild von der Situation gemacht. Sibler ist nicht nur Landtagsabgeordneter und Bahn-Experte, er ist auch Vorsitzender des Landesdenkmalrates. Bei dem Termin mit dabei waren neben Marx auch amtierender Bürgermeister Eberhard Kreuzer sowie die Fraktionssprecher Toni Fischer (CSU) und Alfred Zellner (SPD) und Julia Ludwar vom Landesamt für Denkmalpflege. „Beim Bahnhof in Bad Reichenhall ist die Situation ähnlich“, sagte Sibler. Auch dort soll ein Vordach an den Bahnhof gebaut werden. „Wegen des erhöhten Schneeaufkommens hat man dort eine Förderung in Aussicht gestellt. Das müsste dann eigentlich für die Bayerwaldstadt Zwiesel auch anwendbar sein“, so der Abgeordnete, der zusicherte, an der Sache dran zu bleiben. Hans-Peter Marx zeigte sich nach dem Besuch zufrieden: „Das Gespräch verlief in einer sehr guten Atmosphäre. Die Angelegenheit wird nun hoffentlich auf höherer Ebene endlich erledigt.“ - chr

PNP vom 19.10.2010

Ortstermin am Bahnhof (v. li.): Hans-Peter Marx schildert MdL Bernd Sibler die Situation, mit dabei waren auch Eberhard Kreuzer sowie Alfred Zellner und Toni Fischer. (Foto: Hackl)

Abgeordneter macht Urlaub

Zwiesel. Markus Reichhart, Mitglied des Bayerischen Landtags, hat mit seiner Familie eine Urlaubswoche in Zwiesel verbracht.
Reichhart war dieses Jahr bereits beim Grenzlandfesteinzug zu Gast und bezeichnet sich selbst als Fan des Bayerischen Waldes, mehrmals verbrachte er schon Urlaubstage in der Glasstadt. Dieses Mal hatte Markus Reichhart auch seine Familie mitgebracht. Die Kinder waren besonders von den Besuchen im Nationalpark und im Zwieseler Erlebnisbad begeistert. Der Arbergipfel war ein besonderes Erlebnis für die ganze Familie.
„Der Besuch der Zwieseler Glasausstellung und die Führungen in der Glasmanufaktur Theresienthal sowie im Glasmuseums Theresienthal waren weitere Höhepunkt unserer Urlaubswoche“, so Markus Reichhart. Die Familie aus Oberbayern hat sich fest vorgenommen, bald wieder in den Bayerwald zu kommen. 

 - bbz /F: Marx

PNP vom 01.09.2010

Unser Bild zeigt von links 2. Bürgermeister Eberhard Kreuzer mit Gattin Christine, die Familie Reichhart, Max Hannes von der Kristallglasmanufaktur Theresienthal und FW-Ortsvorsitzenden Hans-Peter Marx bei der Führung durch die Glashütte Theresienthal.

Politik beim Festauftakt

Freie Wähler-Chef Hubert Aiwanger im Gespräch mit örtlichen FW-Vertretern

Zwiesel. Auf Einladung von Stadtrat Hans-Peter Marx, der Sprecher des Arbeitskreises Verkehr im Landesverband der Freien Wähler ist, sind zum Auftakt des Grenzlandfestes zwei Landtagsabgeordnete nach Zwiesel gekommen. Neben dem FW-Fraktionsvorsitzenden im Landtag und Landes- und Bundesvorsitzenden der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, war auch MdL Markus Reichhart aus Ingolstadt angereist. Bevor sie am Festeinzug teilnahmen (wir berichteten) trafen sich die beiden mit den regionalen FW-Politikern zu Gesprächen über aktuelle Themen im Hotel Zur Waldbahn.
Es ging um die Finanzausstattung der Kommunen, Verkehrswege, Arbeitsplätze und Tourismus. Der amtierende Bürgermeister Eberhard Kreuzer bedankte sich für die Bereitschaft der Landtagsabgeordneten, diese Dinge vor Ort zu besprechen. Kreuzer wies auf die prekäre Finanzlage der Stadt hin, die ohne Hilfe der Regierung nicht zu bewältigen sei. Hubert Aiwanger berichtete, dass zahlreiche FW-Kommunalpolitiker, die täglich mit der wachsenden Finanznot der Kreise, Städte und Gemeinden konfrontiert sind, den Landesverband aufgefordert hätten, sich als Anwalt der Kommunen energisch für eine bessere Finanzausstattung einzusetzen.
„Mit unserer Forderung nach einer Kommunal-Milliarde, die auch die Bürgermeister von CSU und SPD mit ihrer Unterschrift unterstützt haben, konnten wir neben unserem parlamentarischen Einsatz für die Kommunen ein erstes öffentliches Zeichen setzen“, meinte Aiwanger.
In Bezug auf den grenzüberschreitenden Verkehr verwies Stadtrat Hans-Peter Marx auf die Regionalkonferenz in Pilsen vom April, mit dem Ziel ein Verkehrskonzept insbesondere für Niederbayern auf den Weg zu bringen. „Wir möchten, dass ein Spitzengespräch aller im Landtag vertretenen Parteien möglichst in Zwiesel oder zumindest in unserer Region erfolgt. Dazu sollen auch die tschechischen Nachbarn mit ins Boot geholt werden“, so Marx.
Stellvertretender Landrat Heinrich Schmidt informierte, dass ab 2014 für Landkreise innerhalb der Europaregion eine neue Förderperiode beginne, zu der rechtzeitig Anträge zur Bezuschussung von Programmen gestellt werden müssten. Regens Bürgermeisterin Ilse Oswald berichtete über den Schulverbund an der Hauptschule Regen, der für das nächste Schuljahr die Einführung der Mittelschule ermöglicht habe.
Am Ende der Gesprächsrunde luden Hubert Aiwanger und Markus Reichhart zu der Kundgebung der Freien Wähler „Für eine bessere Finanzausstattung der Kommunen - damit die Kirche im Dorf bleibt“ am kommenden Samstag nach Berching in der Oberpfalz ein. Mehr Informationen gibt es unter www.fw-zwiesel.de. - mh

PNP vom 14.07.2010

Besprachen Probleme der Kommunen (v. li.): Stadtrat Hans-Peter Marx, Bürgermeisterin Ilse Oswald aus Regen, stellvertretender Landrat Heinrich Schmidt, FW-Vorsitzender Hubert Aiwanger, 2. Bürgermeister Eberhard Kreuzer und MdL Markus Reichhart. (Foto: G. Haller)

Verkehrliche Probleme erörtert

 Regionalkonferenz in Pilsen - Treffen 2011 im Landkreis Regen

Zwiesel/Pilsen. Zur 9. Regionalkonferenz im Angelo-Hotel in Pilsen, die unter dem Motto „Die Zukunft der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit“ stand, waren über 100 Teilnehmer aus den Regionen Pilsen, der Oberpfalz und Niederbayern angereist.
Grußworte sprachen die Präsidentin der Region Pilsen, Milada Emmerova, Brigitta Brunner, die Regierungspräsidentin der Oberpfalz sowie Monika Weinl, die Regierungsvizepräsidentin von Niederbayern. Nach den Statements der Koordinatoren Ivo Grüner (Pilsen), Gerold Eger (Oberpfalz) und Walter Czapka (Niederbayern) erfolgte die Präsentation der Arbeitsgruppen: Landwirtschaft/Dorferneuerung, Raumentwicklung/Raumplanung, Tourismus, Kultur, Wirtschaft, Verkehr, Umweltschutz, Schulen/Berufliche Bildung sowie das Gesundheitswesen.
Zum Arbeitsgebiet Verkehr wurden folgende grundsätzliche Aussagen getroffen. Ostbayern und Böhmen sollen näher zusammenrücken, eine deutliche Beschleunigung in den einzelnen Maßnahmen soll erreicht werden. Die ausführliche Darstellung der Projekte in der Oberpfalz wurde durch die Arbeitsgruppenleiter vorgenommen. Ein Verkehrskonzept, insbesondere für Niederbayern soll auf den Weg gebracht werden. Auch der Ausbau des Schienennetzes, hier der Strecke Plattling - Klattau wird in die Planungen mit einbezogen.
Hans-Peter Marx konnte in Gesprächen mit Monika Weinl, Ivo Grüner und Baudirektor Helmut Lange von der Regierung der Oberpfalz die Resolution zur Verkehrsinfrastruktur des Zwieseler Winkel vorstellen. Eine weitere Erörterung der verkehrlichen Entwicklung der Region Bayerischer Wald-Böhmerwald wird schon in nächster Zeit erfolgen.
Am Nachmittag wurde den Konferenzteilnehmern die Präsentation zur Kandidatur der Stadt Pilsen zur „Europäischen Kulturhauptstadt 2015“ vorgestellt. Im Jahr 2011 soll die Regionalkonferenz im Landkreis Regen stattfinden.
 - bbz

PNP v. 10.05.2010

Hans-Peter Marx (re.) im Gespräch mit dem Pilsener Regionsrat Ivo Grüner -Foto:privat

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