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Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur
Freie Wähler fordern Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur
Ausbau der Bahnstrecke Plattling-München und bessere Anbindung an das Autobahnnetz
Viechtach:
Eine wesentliche Voraussetzung für die Weiterentwicklung von Klein- und Mittelständischen Unternehmen im ländlichen Raum ist ein gut ausgebautes Straßen-und Eisenbahnnetz. Aber auch Pendler und der Tourismusbereich profitieren von der Möglichkeit die Bahn als ökologisch sinnvolles Verkehrsmittel zu nutzen.
Der Bezirksvorsitzende der Freien Wähler in Niederbayern Heinrich Schmidt
fordert deshalb, dass die Bahnstrecke von Plattling über Landshut und Freising nach München endlich ausgebaut wird. „Die Bahn ist bis Landshut bereits seit über 60 Jahren Grundstückseigentümer einer zweiten Fahrspur und passiert ist bisher wenig. Für eine kurze Transrapidstrecke wollte man Milliarden ausgeben, für eine normale Eisenbahnstrecke von München nach Plattling reicht es anscheinend nicht, das kann man auf die Dauer nicht hinnehmen“ so Schmidt.
Aber auch der Ausbau und die Elektrifizierung der Bahnstrecke Plattling - Bayerisch Eisenstein, mit dem Ziel einer Personenzugverbindung von München nach Prag mit ICE Anschluss in Plattling sollte ins Auge gefasst werden. Die Tschechischen Staatsbahnen haben die Elektrifizierung der Strecke Klattau - Staatsgrenze Bayerisch Eisenstein für 2011 beschlossen, die Strecke Prag-Klattau ist seit 1996 elektrifiziert.
Sich darauf auszureden, dass die Bahninfrastruktur eine Bundesaufgabe sei, ist nicht stichhaltig, denn Bayerische Bundestagsabgeordnete sollten sich eben noch stärker für die Verkehrsinfrastruktur in Ostbayern einsetzen.
Eine Privatisierung der Deutschen Bahn lehnen die Freien Wähler vehement ab. „Damit würden vor allem ländliche Regionen Bahnstrecken verlieren“ so Schmidt.
Gemeinsam mit seinen Stellvertretern Reinhard Leuschner, Franz-Xaver Stierstorfer und Harald Hillebrand ist sich der Bezirksvorsitzende Heinrich Schmidt einig, dass ein Ausbau der Strecke Plattling - München dringender denn je ist.
Der Ostbayerische Raum wird auch im Bereich der Anbindung an die Autobahn stiefmütterlich behandelt. „Wir wollen keine gigantischen Landschaftseingriffe, sondern eine normale Verkehrsanbindung unter Berücksichtigung der Lärm- und Umweltbedingungen“ fordert der neue Bezirksvorsitzende der Freien Wähler in Niederbayern.


