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Webmaster: Georg Stadler

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Herzlich Willkommen!

Ein herzliches Grüß Gott bei den Freien Wählern im Landkreis Regen! Wir freuen uns über Ihren Besuch. Die Freien Wähler sind engagierte Bürgerinnen und Bürger, die sich zur gemeinsamen Teilnahme am politischen Diskurs zusammengeschlossen haben. Abgesehen von unseren gewählten hauptamtlichen Bürgermeistern bringen wir uns ehrenamtlich, in der Freizeit und neben dem Beruf ein. Wir sind keiner Parteiideologie verpflichtet, sondern ausschließlich unserem Gewissen, unserer Heimat und ihren Menschen. Entscheidungen treffen wir sachorientiert und in offener Diskussion. Im politischen Spektrum sehen wir uns als bürgerliche und wertkonservative Kraft. Lagerdenken ist uns fremd. Deswegen unterstützen wir gute Vorschläge, unabhängig von wem diese eingebracht werden. Dies ist unsere Verpflichtung als in Verantwortung stehende Bürgerinnen und Bürger sowie unser Credo als Freie Wähler. Wir sind damit die zweitstärkste politische Kraft im Landkreis Regen. Wir stellen eine beachtliche Anzahl an ersten, zweiten und dritten Bürgermeistern, Stadt- und Gemeinderäten.

Bei Fragen,  Anregungen und auch Kritik zögern Sie bitte nicht, sich an uns zu wenden.
Ihre Anliegen werden von uns ernst genommen.
Getreu unserem Wahlspruch "Der Mensch im Mittelpunkt".

Ihr Georg Stadler
Kreisvorsitzender


12.05.2016

Georg Stadler bleibt Kreis-Chef der Freien Wähler

Die Führungsmannschaft der Freien und Unabhängigen Wähler im Landkreis Regen: Heinrich Schmidt, Susanne Vilsmeier, Georg Stadler, Werner Rankl, Andreas Eckl (vorne v. l.) sowie (hinten v.l.) Hubert Aiwanger, Otto Freimuth, Josef Arweck, Alois Wildfeuer, Walter Nirschl, Jochen Koller, Christian Stoiber, Hans-Peter Marx, Richard Kauer und Charly Bauer. − Foto: Hackl

FW-Vorsitzender Hubert Aiwanger war Ehrengast bei der Hauptversammlung im Grenzbahnhof

Bayer. Eisenstein. Die Freien und Unabhängigen Wähler im Landkreis Regen haben bei ihrer Jahreshauptversammlung den Zwiesler Georg Stadler für weitere zwei Jahre zu ihrem Kreisvorsitzenden gewählt. Ehrengast bei der Versammlung am Dienstagabend im Grenzbahnhof war FW-Chef Hubert Aiwanger.                                                                                                Im ehemaligen historischen Wartesaal 1. Klasse, der zu einem stilvollen Restaurant umgebaut wurde, konnte Stadler gut 20 Bürgermeister und Mandatsträger der Freien und Unabhängigen Wähler aus dem gesamten Landkreis begrüßen. Als das prägende politische Thema der Zeit bezeichnete Stadler den "Ansturm" von Migranten auf Deutschland. Er bedauerte, dass die Debatte extrem polarisierend geführt werde und appellierte, der "Stimme der Vernunft" mehr Gehör zu geben und pragmatische Lösungen zu finden, die sich an der Sachlage und nicht an Ideologien orientieren.                                                                                                                Eisensteins Bürgermeister Charly Bauer begrüßte als Gastgeber seine politischen Mitstreiter auch auf Tschechisch und freute sich, dass die Kreisversammlung in diesem Jahr in seiner Gemeinde stattfindet. Im Anschluss warf Georg Stadler einen kurzen Blick zurück auf die Termine 2016 und erinnerte beispielsweise an die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Heinrich Schmidt oder den sehr gut angenommenen Frühschoppen mit FW-Chef Aiwanger in Bodenmais.                       Von der politischen Arbeit im Landkreis Regen berichteten die beiden Fraktionsvorsitzenden im Kreistag. Werner Rankl gab einen Einblick in den aktuellen Haushalt des Kreises, der mit einem Gesamtvolumen von über 85 Millionen Euro eine noch nie da gewesene Größe erreicht habe. Im laufenden Jahr brauche man einen Kredit in Höhe von 2,5 Millionen Euro, der Schuldenstand steige damit zum Ende des Jahres auf rund 6,6 Millionen.                                                           Die Entscheidung, die Kreisumlage um einen Punkt auf einen Hebesatz von 49 zu erhöhen, habe sich seine Fraktion angesichts der klammen Kassen vieler Kommunen nicht leicht gemacht, betonte Rankl. Letztendlich habe man aber zugestimmt, da sich der Haushalt auf Pflichtaufgaben konzentriere und keine Luxusausgaben enthalte.                                                            Insbesondere die Ausgaben für Soziale Sicherung, dazu gehören auch die Leistungen für Asylbewerber, würden den Landkreis finanziell belasten, so Rankl. Er habe angeregt, dass der Kreis die – auch im Vergleich mit anderen Landkreisen – hohen Kosten für die Jugendhilfe auf den Prüfstand stelle. Auch die Erhöhung der Personalkosten um rund 600000 Euro im Vergleich zu 2015 sei eine Folge der Asylproblematik. Hier forderte Rankl eine Übernahme der Kosten durch den Bund, gemäß der Devise: Wer anschafft, muss auch zahlen.                                 Auch auf geplante Investitionen, zum Beispiel bei den Krankenhäusern, ging Rankl ein. Er sehe die Kliniken auch finanziell auf einem guten Weg, so Rankl, und lobte Kliniken-Chef Christian Schmitz, der sich als versierter Steuermann erwiesen habe. "Gewaltiger Nachholbedarf besteht weiterhin beim Ausbau und dem Unterhalt der Straßen", monierte Rankl und forderte hier mehr Unterstützung "von oben" für die Kommunen.                                                                    Dank sagte er allen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die dem Landkreis eine hohe Realsteuerkraft sicherten. Die Zusammenarbeit der Unabhängigen und Freien Wähler im Kreistag bezeichnete er als "hervorragend". Er schloss seine Ausführungen mit einer Bitte: "Wir sollten uns im Sommer treffen, um zu beraten, wie wir uns bei der Landratswahl 2017 verhalten. Über Vorschläge wäre ich sehr froh".                                                                                             Fraktionssprecher Heinrich Schmidt, seines Zeichens auch Vorsitzender des Naturparks Bayerischer Wald, ging kurz auf sie Sanierungsgeschichte des Grenzbahnhofs und die Entstehung der Bahnlinie in den Bayerwald ein. Auch für heute forderte er mehr Investitionen in den Bahnausbau, insbesondere auf der Strecke Plattling-München, um mehr Urlauber in den Bayerwald zu locken und mehr Menschen die Möglichkeit zum Pendeln zu eröffnen. Als FW-Bezirksvorsitzender erläuterte Schmidt, dass auch der Bezirk hohe Ausgaben für die Flüchtlingshilfe schultern müsse.                                                                                        Was den Landkreis Regen angehe, begrüße er die Planungen für den Bau eines gemeinsamen Heizwerks für das Gymnasium Zwiesel und die Glasfachschule. Kritik übte Schmidt am Bundesverkehrswegeplan, in dem der Landkreis Regen nur "sehr bescheiden" bedacht werde. "Bei unseren Lebensadern B11 und B 85 müssen Nachbesserungen her", forderte er.

 

Kassenprüfer Josef Artmann bescheinigte Schatzmeister Richard Kauer eine vorbildliche Arbeit. Er und auch der Rest der Vorstandschaften wurden von der Versammlung einstimmig entlastet. Unter der Leitung von Hubert Aiwanger gingen die Neuwahlen reibungslos über die Bühne. Sie brachten folgendes Ergebnis: Kreisverband der Freien und Unabhängigen Wähler: 1. Vorsitzender: Georg Stadler (Zwiesel); 2. Vorsitzender: Werner Rankl (Regen); 3. Vorsitzender: Andreas Eckl (Prackenbach); Schatzmeister: Richard Kauer (Patersdorf); Schriftführerin: Susanne Vilsmeier (Zwiesel); Pressereferent: Josef Arweck (Böbrach). Beisitzer sind Heinrich Schmidt (Viechtach), Hans-Peter Marx (Zwiesel), Walter Nirschl (Bischofsmais), Alois Wildfeuer (Kirchdorf), Charly Bauer (Bayer. Eisenstein), Otto Freimuth (Bodenmais), Jochen Koller (Bodenmais) und Eberhard Kreuzer (Zwiesel). Vertreter der Jungen Freien Wähler ist Christian Stoiber (Patersdorf). Kassenprüfer sind Josef Artmann (Zachenberg) und Georg Ertl (Zachenberg. Zu Delegierten wurden gewählt: Georg Stadler, Heinrich Schmidt, Hans-Peter Marx und Werner Rankl. Ersatzdelegierte sind Josef Artmann, Walter Nirschl, Richard Kauer und Jochen Koller.        

Die Neuwahl der Vorstandschaft der Freie Wähler Kreisvereinigung brachte folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender: Georg Stadler; stellvertretende Vorsitzende: Werner Rankl, Andreas Eckl, Heinrich Schmidt und Hans-Peter Marx; Schatzmeister: Richard Kauer; Schriftführerin: Susanne Vilsmeier; Vertreter der Jungen Freien Wähler: Christian Stoiber. Kassenprüfer und Delegierte wie beim Kreisverband.

Der alte und neue FW-Kreisvorsitzende Chef Georg Stadler bedankte sich bei den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern Josef Ebnet und Sabine Aichner und betonte, dass er sich auch weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit freue.

Zu vorgerückter Stunde dann ergriff Hubert Aiwanger das Wort und ging auf eine ganze Reihe von Themen aus der Landespolitik ein. Die Stärkung des ländlichen Raums sei und bleibe das Kernthema der FW, betonte er. Aiwanger unterstützte die Forderungen seiner Vorredner nach einer Verbesserung der Infrastruktur. "Das Geld dafür wäre da", sagte er mit Blick auf die sprudelnden Steuereinnahmen des Freistaates. An die Anwesenden appellierte er: "Bei eurem Kampf für die Region dürft ihr ruhig noch lauter werden".

Weiter plädierte Aiwanger für eine Rückkehr zum G9 und eine Ablehnung der Freihandelsabkommen TTIP und CETA und forderte ein Umdenken bei der Subventionierung der Landwirtschaft zum Erhalt der bäuerlichen Strukturen in Bayern. In Sachen Asyl sprach sich Aiwanger für eine deutliche Beschleunigung der Verfahren und ein Zuwanderungsgesetz aus. Wer in Deutschland gebraucht werde, solle bleiben dürfen, alle anderen seien nur "Gäste auf Zeit", so Aiwanger. Die Kosten der Flüchtlingswelle dürften zudem nicht den Kommunen überlassen werden.

von Christina Hackl